Rauchmelder-Montage

Rauchmelder kleben oder schrauben?

Ein Rauchmelder sollte möglichst von einer Fachkraft für Rauchwarnmelder installiert werden.  Auf dieser Seite empfehlen wir Ihnen die besten Firmen für die Montage von Rauchmeldern. Gleichzeitig möchten wir, dass Sie auch optimal geschützt sind, wenn Sie die Montage selber übernehmen wollen.

Die korrekte Montage

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Rauchmelder zu montieren. In der Regel erfolgt die Montage mit Schrauben und Dübeln. Die Montage kann jedoch auch ohne Bohren mithilfe von industriellen Klebepads oder Magnethalterungen vorgenommen werden. Einzelheiten zu den Unterschieden in der Montage werden im nachfolgenden Text verdeutlicht.

Montage mittels Schrauben und Bohren

Diese Montageart ist sicherlich die gebräuchlichste und wird von Fachleuten empfohlen. Der Montagesockel wird dabei in der Regel mit zwei Schrauben montiert. Danach wird der Melder auf den Sockel aufgebracht. Um sicherzustellen, dass der Rauchmelder aktiv ist, sollte einmal der Testknopf gedrückt werden. Die Montage mittels Schrauben hat selbstverständlich den Nachteil, dass es zu Schmutz durch das Bohren der Löcher kommt. Doch ein guter Handwerker säubert den Arbeitsplatz nach getaner Arbeit.

Egal, was für eine Batterie im Rauchmelder verbaut ist, nach 10 Jahren muss der Rauchmelder erneuert werden. Wenn der Rauchmelder mit Hilfe von Schauben montiert wurde, kann der alte Montagesockel abgeschraubt und eine neue Montageplatte angeschraubt werden. Bei geklebten oder mit Magnethalterungen installierten Rauchmeldern ist das nicht so einfach.

 

Befestigung der Rauchmelder mit Bohren  

Vorteile

Nachteile

  • Für die meisten Oberflächen geeignet
  • Aufwand für das Bohren der Löcher
  • Hohe Stabilität
  • Werkzeug wird benötigt
  • Montagematerial meist im Lieferumfang
  • Bohrdreck durch das Bohren der Löcher
  • Einfaches Auswechseln

Rauchmelder ohne Bohren montieren 

Der große Vorteil der Montage von Rauchmelder ohne Bohren ist die Zeitersparnis. Die Magnethalterung besteht aus zwei Platten, die mit einer Klebefläche versehen sind. Eine Platte wird an die Decke geklebt und die andere an den Sockel des Rauchmelders. Die Platte an der Decke ist magnetisch, die auf dem Montagesockel enthält Eisen, sodass sich die beiden Platten anziehen und der Rauchmelder an der Decke hält. Die Klebepads sind ähnlich dem doppelseitigen Klebeband, das zuerst auf den Sockel und dann an die Decke geklebt wird. Die Zeitersparnis bei der Montage zahlt sich meistens nicht aus. An manchen Oberflächen hält der Kleber nicht und der Rauchmelder fällt nach einiger Zeit herunter, muss ersetzt werden und verletzt im schlimmsten Fall jemanden. Wenn der Kleber hält, dann hält er oft so gut, dass es große Probleme bereitet, den Rauchmelder nach spätestens 10 Jahren zu ersetzen. Bei den geklebten Rauchmeldern muss dann ein Teil der Decke mit entfernt werden. Deshalb ist diese Montagemethode für längerfristig planende Eigentümer nicht zu empfehlen. Die Magnethalterung kann auch nach 10 Jahren noch verwendet werden, wenn sie qualitativ hochwertig ist und der Rauchmelder bei der Erstmontage gemäß der DIN 14676 platziert wurde.

Bitte beachten Sie, dass einige Hersteller die Verwendung von Klebepads und Magnethalterung ausschließen oder darauf hinweisen, dass nur herstellereigene Produkte verwendet werden dürfen.

Befestigung der Rauchmelder ohne Bohren 

Vorteile

Nachteile

  • Schnelle und unkomplizierte Montage
  • Nicht für alle Oberflächen geeignet (Gefahr von herabfallenden Rauchmeldern)
  • Kein Werkzeug notwendig
  • muss zusätzlich gekauft werden
  • Beim Ablösen kommt es oft zu Beschädigungen an Decke
  • Nutzung von manchen Herstellern explizit ausgeschlossen

Wo soll der Rauchmelder angebracht werden?

Wo und wie Rauchwarnmelder montiert werden, finden Sie in der Anwendungsnorm für Rauchmelder DIN 14676. Folgende Grundregeln sollten Sie in jedem Fall beachten.In den meisten Bundesländern müssen Rauchmelder in allen Kinder- und Schlafzimmern sowie in Fluren installiert werden. Berlins Bauordnung geht bei der Mindestausstattung noch weiter und verlangt, dass zusätzlich in Arbeitszimmern, Wohnzimmern und Hobbyräumen ein Rauchmelder montiert sein muss. Es muss also in fast jedem Raum ein solcher Melder installiert werden. Einzige Ausnahmen bei der Installation stellen Abstellräume, Bäder und Küchen dar, aber nur wenn der direkte Fluchtweg aus anderen Zimmern nicht durch diese Räume führt. Hat man keine abgetrennte Küche, sondern eine Küchenzeile, sollte in diesem Raum unbedingt ein Rauchmelder installiert werden. Damit der Rauchmelder nicht bei Wasserdampf einen Alarm auslöst, gibt es küchentaugliche Brand- bzw. Hitzemelder. Geeignete Modelle sind hier der Pyrexx PX-1 oder der Gira Dual Q. Diese Brandmelder sind in jeder Küche empfehlenswert, da heißes Fett oder vergessene Herdplatten eine häufige Brandursache darstellen.