10-Jahres Batterie

Die Funktionsweise eines Rauchmelders mit einer 10-jahres Batterie

Rauchmelder, die eine Betriebsdauer von 10 Jahren aufweisen, sind in aller Regel mit einer festverbauten Lithium-Batterie ausgestattet. Man muss also auch bei der ersten Inbetriebnahme keine Batterie einlegen, sondern den Rauchmelder mit dem Aufsetzen auf den Sockel aktivieren.

Im Gegensatz zu den Rauchmeldern mit den festverbauten Batterien gibt es auch Modelle, bei denen die 10-jahres Batterie ausgetauscht werden kann. In normalen Wohnräumen erzielt man damit weder einen Vor- noch einen Nachteil. Jedoch in Räumen mit hohen Temperaturschwankungen (Keller, Dachböden) sind diese Modelle von Vorteil. Starke Temperaturschwankungen wirken sich zumeist negativ auf die Lebensdauer von Lithium-Batterien aus. Sie können bei der jährlichen Prüfung die Batterien austauschen und müssen nicht den ganzen Melder entsorgen.

Die Kosten für einen Rauchmelder mit 10-jahres Batterie

Sicherlich fragt man sich, ob sich der höhere Preis für einen Melder mit einer 10-jahres Batterie im Vergleich zu einem Melder mit herkömmlichen Batterien lohnt. Dazu sei gesagt, dass ein hochwertiger Rauchmelder in der Regel zwischen 20 und 30 Euro kostet. Hinzu kommt der jährliche Batteriewechsel, dessen Kosten je nach Batterieart nicht außer Acht gelassen werden sollte. Vergleicht man den herkömmlichen Rauchmelder mit dem mit einer 10-jahres Batterie, dann wirkt der Faktor Kosten deutlich.

Sicherlich kann man sich auch für einen No-Name Rauchmelder mit Standard-Batterien entscheiden. Solch ein Rauchmelder gewährleistet zwar den Mindestschutz, verfügt meist aber nicht über alle Siegel und hat nicht alle Prüfungen durchlaufen. Geht man davon aus, dass ein solcher Melder 10 Euro kostet und ca. alle 1,5 Jahre Batterie zu einem Stückpreis von 2,00 Euro benötigt, zahlt man nach 10 Jahren auch rund 22,00 Euro.

Die Vor- und Nachteile eines Rauchmelders mit 10-jahres Batterie

Die Vorteile eines Rauchmelders mit einer Lithium-Batterie kann man nicht von der Hand weisen. Es entfällt der regelmäßige Batteriewechsel, was mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden ist. Des Weiteren reduziert man mit einem solchen Rauchmelder deutlich den Batterie-Abfall, was wiederum der Umwelt zugutekommt.

  • Kein Batteriewechsel
  • Zeitersparnis
  • Weniger Batterie-Abfall
  • Zumeist geringere Kosten

Ein wesentlicher Nachteil, der 10-jahres Batterien liegt in der höheren Temperaturanfälligkeit. Dies ist aber nur relevant in Räumen mit großen Temperaturschwankungen. Auf den ersten Blick sind solche Rauchmelder teurer, daher ist es wichtig, dass man auf Qualität und einen renommierten Hersteller großen Wert legt. Denn wenn der Rauchmelder nach Ablauf der gesetzlichen Garantiefrist, aber noch innerhalb des 10-Jahre-Zeitraums kaputt geht, dann muss der Nutzer den Rauchmelder auf eigene Kosten ersetzen. Da es Rauchmelder mit 10-Jahres Batterie noch keine 10 Jahre gibt fehlen Erfahrungswerte aus Langzeittest.

  • Teurer in der Anschaffung
  • Eventuelle Temperaturanfälligkeit
  • Garantie Risiko